Archiv des Autors: Figuralchor Düsseldorf

Bach-Kantaten-Abend +

Bach-Kantaten-Abend+

„Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“ BWV 131
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140
„Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ BWV 56

+Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf “ BWV 226

Sonntag, 18. November 2018
18 Uhr, Johanneskirche

Geesche Bauer – Sopran
NN – Tenor
Thomas Laske – Bass

Figuralchor Düsseldorf
und sein Bach-Collegium
Leitung: Jürgen Schmeer

Karten zu 26 / 20 / 14 / 10 €

Am 19. April 2019 wird nun ein 40 Jahre langer Weg zu einem Abschluss kommen: Der Figuralchor Düsseldorf wird seine Konzerttätigkeit beenden. Und zwar mit einem Konzert, das sowohl Jubiläumskonzert als auch Abschiedskonzert ist. Dargeboten wird Bachs Johannespassion – also das Werk, mit dem alles anfing, an dem Ort unseres ersten Auftritts, damals, im April 1979: in der Petruskirche in Düsseldorf-Unterrath.

Doch auch vor seinem Jubiläums- bzw. Abschiedskonzert wird der Figuralchor mit Werken Johann Sebastian Bachs zu hören sein: Im November gibt es einen „Bach-Kantaten-Abend +“, in dem drei Kantaten des Thomaskantors erklingen und dazu eine seiner Motetten: passend zum Ende des Kirchenjahres die Kantate „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“, in der Bach den Bußpsalm 130 in bewegte Töne gesetzt hat. Sie gilt als eine der frühesten Bachkantaten
überhaupt, im Stil sehr motettisch angelegt, darin zweimal die reizvolle Kombination von Arie
und Choralbearbeitung, am Ende eine wunderbare Chorfuge.

Zum letzten Sonntag im Kirchenjahr passt dann die Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ mit dem bekannten Schlusschoral „Gloria sei dir gesungen“. Mit der „Kreuzstabkantate“ erwartet Sie eine der schönen Solokantaten für Solo-Bass – und dann kommt das „+“ (das „Plus“): der Figuralchor singt die doppelchörige Bach-Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“.

 

 

J.S. Bach: Johannespassion

Johann Sebastian Bach
Johannespassion

Karfreitag, 19. April 2019
18 Uhr
Petruskirche

Geesche Bauer – Sopran
Uta Christina Georg – Alt
Wolfgang Klose – Tenor
Rolf A. Scheider – Bass (Christusworte)
Stefan Adam – Bass (Arien)

Figuralchor Düsseldorf
und sein Bach-Collegium

Leitung: Jürgen Schmeer

Karten zu 36 / 28 / 20 / 12 €

Im April 1979 trat der Figuralchor Düsseldorf zum ersten Male in das Licht der Öffentlichkeit. Auf dem Programm stand seinerzeit die Johannespassion von Johann Sebastian Bach. Die Liebe zu Bachs Werk hat Musikstudenten und erfahrene Chorsänger zusammengeführt, seit seinem ersten Auftreten hat der Figuralchor jedoch eine Fülle von Vokalkompositionen aus der weiten Spanne der Musikhistorie vom Mittelalter bis an die Schwelle des 21. Jahrhunderts erarbeitet und in Konzerten dargeboten: Motetten und Madrigale, Psalmodien und Chorlieder, Kantaten
und Oratorien, Requien und Passionen; von Gregorianik aus dem Mittelalter bis hin zur Psalmensinfonie von Igor Strawinski.

Das chorische Werk Bachs war Ausgangspunkt und ist nach wie vor Mittelpunkt des Chors: Eines seiner Markenzeichen war die Aufführung aller sechs Bach-Motetten – ein Höhepunkt im Bach-Jahr 1985 die Aufführung der Johannespassion, der Matthäuspassion, der h-moll-Messe, des Weihnachtsoratoriums, des Magnificats in der Düsseldorfer Tonhalle.

Am 19. April 2019 wird nun ein 40 Jahre langer Weg zu einem Abschluss kommen: Der Figuralchor Düsseldorf wird seine Konzerttätigkeit beenden. Und zwar mit einem Konzert, das sowohl Jubiläumskonzert als auch Abschiedskonzert ist. Dargeboten wird Bachs Johannespassion – also das Werk, mit dem alles anfing, an dem Ort unseres ersten Auftritts, damals, im April 1979: in der Petruskirche in Düsseldorf-Unterrath.

 

Bach-Kantaten-Abend

Bach-Kantaten-Abend

„Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12
„Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51
„Ich hatte viel Bekümmernis“ BWV 21

Sonntag, 29. April 2018
18 Uhr

Geesche Bauer – Sopran
Natalie Hüskens – Alt
Wolfgang Klose – Tenor
Rolf A. Scheider – Bass

Figuralchor Düsseldorf
und sein Bach-Collegium
Leitung: Jürgen Schmeer

Karten zu 26 / 20 / 14 / 10 €

Das zweite Konzert am 29. April 2018 ist Johann Sebastian Bach gewidmet. Der Thomaskantor hat eine wahre Fülle von Kantaten geschrieben, von denen über 200 erhalten sind. Der Figuralchor Düsseldorf fühlt sich dem vokalen Erbe Johann Sebastian Bachs ja von Beginn an besonders verpflichtet und hat viele davon in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aufgeführt.

Aus diesem Kantatenschatz des Thomaskantors erklingen drei, die zu den meisterhaften Werken dieser Gattung gehören und an alle Beteiligten hohe Anforderungen stellen: Die Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12 ist äußerst ausdrucksstark; ihren Eingangschor arbeitete Bach später zum „Crucifixus“ in der h-moll-Messe um.

In der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51 fasziniert der konzertant-virtuose Wettstreit zwischen Solo-Trompete und Solo-Sopran. Auch die Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ BWV 21 ist mit vier großen Chören und affektgeladenen Rezitativen und Arien ein Juwel aus dem Kantatenschatz des Thomaskantors.

„Düsseldorf Connection”

„Düsseldorf Connection”

Sonntag, 19. November 2017
18 Uhr

Chor und Orgelwerke von Schumann, Mendelssohn und anderen mit Düsseldorf verbundenen Künstlern
Wolfgang Abendroth – Orgel
Figuralchor Düsseldorf
Leitung: Jürgen Schmeer

Karten zu 16 / 12 / 8 €

Das erste Konzert am 19. November 2017 trägt den Titel „Düsseldorf Connection“. Das klingt wie ein Krimi, tatsächlich soll er die Verbundenheit von Musikern und Dichtern mit Düsseldorf ausdrücken. Die reizvolle Idee dieses Konzerts ist, dass die Beiträge des Programms – sei es Tonkunst oder Dichtkunst – von Meistern ihres Fachs stammen, die in Düsseldorf gelebt und gewirkt haben.

Die bekanntesten sind Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann, die hier ihre musikalischen Spuren hinterließen. Auch die Musik des 20. Jahrhunderts hat in unserer Stadt einen großen Stellenwert: es gab etliche auf hohem Niveau komponierende Musiker an verschiedenen Kirchen unserer Stadt und sogar herausragende Komponisten wie den 2010 verstorbenen Jürg Baur.

Ähnlich auch im Bereich der Dichtung. Der Name Joachim Neander ist untrennbar mit Düsseldorf verbunden: der reformierte Theologe schrieb unter anderem das bekannte Kirchenlied „Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren“, seine Inspiration holte er sich auf Spaziergängen durch das später nach ihm benannten Neandertal. Und über die Connection zwischen Heinrich Heine und Düsseldorf muss man wohl kaum noch ein Wort verlieren … die kennt jeder gute Düsseldorfer. Der Zuhörer begegnet in diesem Konzert der spannenden kulturellen Geschichte und Gegenwart Düsseldorfs.

Konzertrückblick 19. März 2017

Konzert am 19. März 2017, 18:00 Uhr, Johanneskirche, Martin-Luther-Platz, Düsseldorf-Mitte

Figuralchor Düsseldorf mit seinem Bach-Collegium; Solisten: Geesche Bauer (Sopran), Elvira Bill (Alt), Wolfgang Klose (Tenor; Evangelist), Andreas Normann (Tenor; Petrus, Pilatus), Rolf A. Scheider (Bass; Jesus)

Programm

Georg Muffat 1653 – 1704
Sonata in g (aus „Armonico tributo“)

Reinhard Keiser 1674 – 1739
Passio secundum Marcum – Markuspassion

Für einen bekennenden Konzertgänger ist es ein besonderer Glücksfall, eine Aufführung der Markuspassion von Reinhard Keiser zu erleben, dem Zeitgenossen J. S. Bachs, dessen Passionen ohne die seines Komponistenkollegen kaum zu denken sind. Relativ selten stößt man überhaupt im Konzertbetrieb auf ein Werk dieses Komponisten, der einst zur Zeit Bachs, Händels, Telemanns und Matthesons als einer der bedeutendsten der Musikwelt galt und von den Genannten als hoch gerühmter Komponist gesehen wurde. Hin und wieder entschließt sich ein Chorleiter, Keisers Markuspassion aufzuführen. Und auch Aufnahmen dieses Werks sind selten. Keiser, der nur wenige Jahre vor J. S. Bach geboren wurde, war insbesondere in seiner Hamburger Zeit als Leiter und Dirigent an der Hamburger Gänsemarktoper und späterer Domorganist ein viel gespielter Komponist, dem allein für die Gattung Oper etwa 70 Werke zugeschrieben werden. Weiterlesen