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„Düsseldorf Connection”

„Düsseldorf Connection”

Sonntag, 19. November 2017
18 Uhr

Chor und Orgelwerke von Schumann, Mendelssohn und anderen mit Düsseldorf verbundenen Künstlern
Wolfgang Abendroth – Orgel
Figuralchor Düsseldorf
Leitung: Jürgen Schmeer

Karten zu 16 / 12 / 8 €

Das erste Konzert am 19. November 2017 trägt den Titel „Düsseldorf Connection“. Das klingt wie ein Krimi, tatsächlich soll er die Verbundenheit von Musikern und Dichtern mit Düsseldorf ausdrücken. Die reizvolle Idee dieses Konzerts ist, dass die Beiträge des Programms – sei es Tonkunst oder Dichtkunst – von Meistern ihres Fachs stammen, die in Düsseldorf gelebt und gewirkt haben.

Die bekanntesten sind Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann, die hier ihre musikalischen Spuren hinterließen. Auch die Musik des 20. Jahrhunderts hat in unserer Stadt einen großen Stellenwert: es gab etliche auf hohem Niveau komponierende Musiker an verschiedenen Kirchen unserer Stadt und sogar herausragende Komponisten wie den 2010 verstorbenen Jürg Baur.

Ähnlich auch im Bereich der Dichtung. Der Name Joachim Neander ist untrennbar mit Düsseldorf verbunden: der reformierte Theologe schrieb unter anderem das bekannte Kirchenlied „Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren“, seine Inspiration holte er sich auf Spaziergängen durch das später nach ihm benannten Neandertal. Und über die Connection zwischen Heinrich Heine und Düsseldorf muss man wohl kaum noch ein Wort verlieren … die kennt jeder gute Düsseldorfer. Der Zuhörer begegnet in diesem Konzert der spannenden kulturellen Geschichte und Gegenwart Düsseldorfs.

Reinhard Keiser – Markuspassion

201703-markuspassionReinhard Keiser – Markuspassion

Sonntag, 19. März 2017
18 Uhr, Johanneskirche

Figuralchor Düsseldorf
und sein Bach-Collegium
Leitung: Jürgen Schmeer

Das zweite Konzert wird in der Passionszeit 2017 stattfinden. Wir werden eine oratorische Passion aufführen, also eine Passion, wie wir sie auch von Johann Sebastian Bach kennen: mit dem Evangelistenbericht, mit den Jesusworten, mit Chorälen, mit Rezitativen und Arien, in denen die handelnden Personen ihre Empfindungen ausdrücken.

Diese Passion nach dem Evangelisten Markus ist jedoch nicht von Bach, aber Bach hat diese Komposition sehr geschätzt und sie selbst mehrfach in Leipzig aufgeführt. Sie wurde lange Jahre dem damals berühmten und heute nahezu vergessenen Hamburger Opernkomponisten Reinhard Keiser (1674 -1739, also einem Zeitgenossen Bachs) zugeschrieben; neuere Forschungen haben daran Zweifel. Wie dem auch sei – es ist herrliche barocke Musik.

Bach hat dieser Musik eine wichtige Anregung entnommen und sie später in seiner Matthäuspassion umgesetzt: Die Christusworte werden immer vom Streichorchester begleitet, haben also eine eigene Aura, eine Art musikalischen „Heiligenschein“ – so hat das die Musikliteratur genannt.