Gästebuch Archiv

Da unser altes Gästebuch von Spam überschwemmt wurde, haben wir die ernst gemeinten Einträge zwischen 2004 und 2012 rausgefischt und trocken gelegt….

Wolfgang D. Weithäuser am 09. Apr 2012

» Konzert „Passion a cappella“, 18.03.2012, Johanneskirche Düsseldorf «

Was für ein außergewöhnliches Konzert. Chormusik aus fünf Jahrhunderten bot Jürgen Schmeer wieder einmal in einer einzigartigen Zusammenstellung. Schon im Verlauf des Konzerts fragte ich mich, was eigentlich das Wunder dieses Abends sei: die feinsinnige, in einem sowohl thematisch inhaltlichen wie auch musikalisch inneren Klangzusammenhang stehende Werkauswahl oder ihre auf hohem Niveau vom Chor gebotene, tief eindringliche klangliche Darbietung.

Man muss erst einmal auf die Idee kommen, Musik aus fünf Jahrhunderten so auszuwählen und programmatisch zu ordnen, dass die dazwischen liegenden Jahrhunderte dem Hörer in musikalischer Sicht extrem zu schrumpfen scheinen. Nie hätte ich gedacht, dass sich die Musik eines Leonhard Lechner (um 1553-1606) und eines Francis Poulenc (1899-1963) so nahe sind! Schmeer teilte das Konzert in vier Abschnitte, die jeweils mit einem Gesang aus dem 15. (Du Fay) bzw.16. Jh. (a Burgk und Schütz) begannen, in der Folge fortschreitend Teile aus der „Historia der Passion Christi“ von Lechner brachten und immer mit einer der vier Passions-Motetten Poulencs schlossen. So ereignete sich für mich etwa im 3. Abschnitt des Konzerts, am Schluss von Poulencs Motette „Tristis est anima mea“ ein klangliches Wunder. Der Schlusssatz „Vos fugam capietis et ego vadam immolari pro vobis“ (Ihr werdet die Flucht ergreifen und ich gehe hin, mich zu opfern für euch.) klang wie ein fernes Echo der Renaissance.

Mich hat das sehr tief berührt. Dieser Moment wirkte wie eine Erscheinung und wurde zur stillen Einkehr, zu einer Art Passion ohne zu leiden, sondern erhoben zu werden aus dem Lärm unserer Tage in eine Stunde glückseliger Ruhe und Demut. Wie fern das wortreiche und schlagkräftige Getöse und Geklingel der Menschheit unserer Zeit.

Hatte ich es überlesen oder war es tatsächlich so?: keinerlei Resonanz fand sich wieder einmal in der Düsseldorfer Presse!

Alexander Werner am So 25 Apr 2010

» Auf der Suche nach dem Glück; heutiges Konzert – 25.04.10 – in der Johanneskirche Düsseldorf «

Sehr geehrter Herr Schmeer, abgesehen von der guten Auswahl der Chorlieder, gefiel mir Ihr Dirigat mit den hervorragenden Ausfeilungen und deren Umsetzung durch Ihren Chor ganz ausgezeichnet! Sie unterscheiden sich sehr wohltuend von sehr vielen Chören, woraus ich schließe, Ihre guten Vorgaben und der sehr hohe Maßstab heißen harte Arbeit bei Ihnen und Ihren Stimmen. Vielen Dank für solche Musik! Herzlich, Alexander Werner, Meerbusch.

Wolfgang D. Weithäuser am Mo 10 Nov 2008

» Johannes Brahms, Ein Deutsches Requiem – Düsseldorfer Aufführung vom 09.11.2008 «

Immer wieder sind die Konzerte des Figuralchors Düsseldorf ein einzigartiges Erlebnis. Das zeigte sich auch erneut bei der Aufführung von Johannes Brahms‘ „Ein Deutsches Requiem“ in der Düsseldorfer Johanniskirche am 09.11.2008. Höchst bewundernswert die von Leidenschaft und Verinnerlichung geprägte Leistung des Chores und der beiden Solisten, die aufmerksam gestaltende Präsenz des begleitenden Orchesters und die des Dirigenten, KMD Jürgen Schmeer, der mit hoher musikalischer Sensibilität die agogischen Klippen dieses außergewöhnlichen Werks meisterte.

Christian Pollmann am Do 17 Nov 2005

» Grüße «

Hallo Jockel, schön, mal was von Dir zu sehen. Wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind machen wir vielleicht auch mal wieder mit. Liebe Grüße von Maggi. Schönen Gruß (aus Oberhausen) Christian

Gustav Muthmann am 23 Sep 2004

» Hallo «

Hallo, schön daß ich Euch mit der Homepage jetzt finden kann. Als „Ehemaliger“ schaue ich doch gerne mal vorbei, wie das aktuelle Programm aussieht. Herzliche Grüße von Gustav